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Was hat die sechseckige Struktur von Bienenwaben mit der
Zukunft der
Elektronik gemeinsam? Diesen und ähnlichen hochinteressanten
Fragestellungen geht ein Gastwissenschaftler an der
Technischen
Universität Dresden nach.
Auf der Jahrestagung der Alexander-von-Humboldt-Stiftung ist heute
der
französische Forscher Dr. Stephan Roche, der in Grenoble am
Institut für
Nanowissenschaft und Tieftemperaturforschung lehrt und
forscht,
offiziell mit dem Friedrich Wilhelm Bessel-Forschungspreis
ausgezeichnet
worden. Dieser prestigeträchtige Preis für international
anerkannte
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch
Spitzenleistungen
ihr Fachgebiet auch über das engere Arbeitsgebiet hinaus
nachhaltig
prägen, ist mit 45.000 Euro dotiert und mit einem
Forschungsaufenthalt
im Ausland verknüpft, für den der Preisträger die Technische
Universität
Dresden gewählt hat. Dr. Roche wird am Lehrstuhl für
Materialwissenschaft und Nanotechnik (Prof. Gianaurelio Cuniberti)
für
zwei längere Forschungsperioden, während denen auch ein
intensiver
wissenschaftlicher Austausch mit den beiden weiteren Gastgebern
Prof.
Bernd Büchner (Institut für Festkörperforschung, IFW Dresden) und
Prof.
Gotthard Seifert (Institut für Physikalische Chemie und
Elektrochemie,
TU Dresden) geplant ist,
bis August 2010 zu Gast sein.
„Dr. Roche ist ein wissenschaftlich hoch geschätzter Kollege auf
dem
Gebiet der theoretischen Nanowissenschaften, der seine Erfahrungen
an
seinem Heimatinstitut in Grenoble sowie bei längeren
Auslandsaufenthalten in Japan und Spanien vertieft hat“, lobt
Gastgeber
Cuniberti. „Diese Erfahrungen wird Dr. Roche in Dresden aktiv im
Rahmen
von Vorlesungen und Seminaren an Studenten und junge
Wissenschaftler
weitergeben. Seine Forschungsarbeit wird sich während seines
Aufenthaltes auf das spannende und hochaktuelle Feld der
Nanoelektronik
konzentrieren. Dabei beschäftigt er sich u.a. mit den
elektronischen
Eigenschaften von ultrakleinen Kohlenstoff-Strukturen, die
als
vielversprechende Materialien für zukünftige elektronische
Bauteile
gelten. Diese Strukturen sind nur wenige Milliardstel Meter klein –
und
wie sechseckige Bienenwaben aufgebaut.“
Informationen für Journalisten:
Prof. Gianaurelio Cuniberti
Tel. +49 (0)351 463-31420
E-Mail: office@nano.tu-dresden.de
Dresden, 8. Juni 2009
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Pressestelle TU Dresden
01062 Dresden
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